Tierschutzverein Angsthund e.V. Linzer Str. 22 A-4531 Kematen a. d. Krems

Herzlich Willkommen beim Tierschutzverein 

Angsthund e.V.

25.04.2018 Rexi der tolle Käfer hat es nach vielen Wochen Training geschafft selbstständig ins Auto einzusteigen. Bis dato konnte er nur in der Box reisen. Zuerst musste er in die Box einsteigen, dann musste ich ihn, incl Box (35 Kilo) ins Auto heben ... Das ist nun endlich Geschichte. Das Training und die Bachblüten haben endlich Erfolg gebracht ... Auf den ersten Fotos seht ihr die erste Fahrt ohne Box. Rexi noch skeptisch und versteckt sich hinter meinem Sitz. Nach ein paar Übungsfahrten dann schon relativ entspannt, sitzt er gesichert mit Satu auf der Rückbank. Oh man, ich freu mich riesig darüber, jetzt guckt er schon neugierig aus dem Fenster. 24.04.2018 Ich bin leider noch nicht soweit, aber sehr nah dran. Hallo Freunde von Angsthund, in meinen Video´s und auf den Foto´s habe ich schon viel Spaß am Leben und bin überaus glücklich nicht mehr in Bulgarien zu sein. Mir geht es gut, ich habe mein tägliches Training (auch freilaufen mit der Schleppleine) und meine Hundefreunde Bubu und Perry, sowie Satu und Co machen mir das Leben lebenswert. Aber ich brauche noch ein wenig mehr Zeit um auch sagen wir mal Dich der du das hier gerade liest glücklich machen zu können. Wenn ich dir gefalle und du noch etwas Zeit hast und du auf mich wartest, bekommst du einen tollen Prachtkerl auf vier Pfoten. Hast du schon jetzt interesse an mir meld dich doch mal bei Nina, alles weitere erfährst du bei ihr. Heute (21. Februar 2018) können wir berichten, dass sich Rexi, mit der Schleppleine am Boden, frei bewegen konnte oft den Blickkontakt zu NIna sucht und sehr gut auf ihre Kommandos reagiert. Wir sind glücklich so tolle Fortschritte bei Rexi zu sehen. Am 12. Januar 2018 konnte Rexi sogar schon mit auf seinem ersten "Außenbesuch". Er hat sich brav auf eine Couch gelegt und sogar schon entspannt. Ende Januar hat er ein paar Tage in einer Hundepension verbracht und auch da war er sehr verträglich mit den dortigen Hunden. Ende November konnten wir Rexi in der gesicherten Hundezone frei laufen lassen. Es ist ein tolles Gefühl zu sehen, wenn ein Hund sich so frei bewegen kann. Aber es ist auch gut zu erkennen, dass er sich immer wieder an Nina orientiert. Am 07. Oktober 2017 durften wir Rexi endlich im Hause Angsthund begrüssen. Die ersten 4 Tage machte er sich mit seinem neuen Umfeld vertraut bis er am 6. Tag bereits das erste Mal kurz draußen Gassi gehen konnte. Am folgenden Tag war sogar schon ein erster Spaziergang möglich. Fremde Menschen und ungewohnte Geräusche verunsichern ihn noch sehr. Und....Juhuuu...Rexi war nach 2 Wochen stubenrein. Bitte nicht wundern, aber viele unserer Angsthunde können die ersten Wochen sich draußen gar nicht erleichtern, sie verrichten nur innerhalb der Wohnung ihr Geschäft. Aktuelles folgt! Rexi ist noch nicht bereit für eine Vermittlung!!! Vorgeschichte: Rexi wurde zusammen mit seiner Mutter und seinen 5 Geschwistern an einem verlassenem Parkplatz entsorgt. Kaum 4 Monate alt, wurde er in dem staatlichen Tierheim aufgenommen und kastriert. Man hat 2 Tage gebraucht herauszufinden, wo er sich im Zwinger befand, Rexi hatte sich vor Angst so sehr versteckt. Die Pfleger schrieen, den 4 Monaten alten Rexi an, weil er nicht herauskommen wollte. Dann wurde Rexi mit Sisal verschnürt und blutend aus dem Gebäude gebracht. Nach 2 Wochen Klinikaufenthalt zeigte sich die relativ harmlose Diagnose Giardien. Jede Näherung war für Rexi ein riesengroßer Schreckmoment. Dann wurde Rexi ins Hundehotel gebracht. Es ist nicht klar, was Rexi in den 2 Tagen im staatlichen Tierheim geschehen ist, aber er erholte sich in dem Hundehotel nicht. Er hatte weiter große Angst vor Fremden, mochte nicht aus dem Gehege geholt werden oder spazieren gehen. Er hatte nur zu dem Menschen Vertrauen, der sich um ihn kümmerte. Rexi biss mehrmals auch andere Pfleger, so dass sich niemand mehr ihm näherte. Sein ganzes Verhalten basiert auf Angst. Gleichzeitig schenkt er seiner Bezugsperson grenzenloses Vertrauen. Diese Person war Vlado, der mit Galia die Auffangstation in Plovdiv betreibt, wohin Rexi glücklicherweise umziehen konnte, bis er den Weg zum Tierschutzverein Angsthund gehen durfte.